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Raus aus der Stadt!

25.06.2018

Gastbeitrag von Peter Marthaler: Raus aus der Stadt! Keine 15 Velominuten ab Bern HB bist du in prächtigstem Bikeland. Wir schlagen dir heute vor: Von Wabern/Gurtenbahn nach Kehrsatz/Bahnhof. Rita und Moritz begleiten mich, bist du auch dabei?

Was? Das soll eine lohnende Bike-Tour sein? 3,3 km, geradeaus auf der Hauptstrasse?

Es gibt eine wesentlich reizvollere «Südroute». Zehnmal länger mit 1’300 deftigen Höhenmetern. Du wirst mit Staunen entdecken, welch’ liebliche Landschaft  der Aaregletscher bei seinem Vordringen vor rund 11’000 Jahren ins Mittelland an seinen Seitenmoränen modelliert hat.

 

Okay, peak one, der Gurten. Berner Hausberg. Kindereisenbahn mit Ferdinand, zum ersten Mal geküsst am Festival. Bereits steht die erste Gewissensprüfung an: Machst du die ersten 300 Höhenmeter mit der Bahn oder mit dem Bike? Eben, geht doch gar nicht, zudem ist das Gurtendörfli und der Aufstieg zum Ostsignal eine aussichtsreiche Sache.

Ob du bei Hans Traffelet im Gurtners auf dem Kulm bereits den ersten Boxenstopp einlegen willst, sei dir überlassen. Lohnt sich halt schon, Bern wie einen Stadtplan vor sich ausgebreitet zu sehen.

 

Achtung, der wilde Ritt ins Gurtentäli sollte über den richtigen Waldweg führen, schau genau hin, sonst verpasst du den Einstieg zum Aufstieg auf den Ulmizer.

 

Schattig kühl unterm Blätterdach lässt sich’s steigen ach… Die Swisscom lässt dich zwar nicht auf die Spitze, aber die Aussichtsplattform des Turms auf dem Ulmizberg zeigt dennoch reizvolle Blicke bis zum Mont Gibloux im Westen, in die Jurakette und ins östliche Mittelland.

 

Abe, ufe. Oberulmiz, Zingghöch. Schon wieder Panorama: volle Alpensicht, hättest du doch in der Schule besser aufgepasst wie alle die Schneeriesen heissen, wenigstens weisst du wie dein Smartphone als Spickzettel weiterhilft…

 

Für die Abfahrt nach Oberscherli empfiehlt es sich, den Sattel abzusenken, die Hohle ist dermassen steil, dass ein etwas tieferer Schwerpunkt nicht schaden kann.

 

Hast du übrigens gewusst, dass die Kommunisten der ersten Stunde hier vor über 100 Jahren Weltgeschichte geschrieben haben? Der Berner Sozialist Robert Grimm führte seine Gesinnungsgenossen Lenin, Trotzki & Co von der Polizei unbemerkt mit vier Fuhrwerken am 5. September 1915 von Bern nach Zimmerwald. Sie gaben sich als Ornithologen aus, seltsame Vögel waren sie allemal. Lenin präsentierte in der Pension Beau-Séjour den verdutzten Glaubensbrüdern zum ersten Mal sein kommunistisches Manifest. Ein 70 jähriger Spuk nahm seinen Anfang in Zimmerwald….

 

Falls du auch stromlos am Berg bist, entscheide selber, ob du die Klick-Pedale nach Gassershuus ein- oder ausrasten willst. Aber raste dann nicht aus, wenn du auf dem megasteilen Grasweg mit festgeschraubten Füssen in die Wiese kippst…

 

Der Abschnitt über Baumannshaus-Oberblacken ist dann meist gut geteert. Merk’ dir die Sternwarte im Uecht, sie öffnet das Fenster in den Nachthimmel immer wieder auch dem Publikum, wie übrigens die Sternwarte Zimmerwald auch. Jene ist eben frisch ausgebaut, sie nimmt vor allem den zunehmenden Weltraumschrott ins Visier und katalogisiert diesen peinlich genau. Nein, dein Bike gehört nicht dazu, es liegt ja auf Erden, und wenn, Thömus macht jeden Tag tolle neue Hightech-Bikes. Solltest du das Gefühl haben, ein bisschen zusätzlicher Schub aus dem Akku wäre ganz gut, dann steig’ um auf den E1 Lightrider. Dann kannst du in dieser Tour easy noch einen Abstecher in den Schwarzwasser- oder Sensegraben anhängen. Grand Canyon – Feeling par Excellence! Aber Achtung: wenns donnert, rasch aus dem Graben, da sind schon viele Dramen passiert, wenn die braune Lawine den Wasserstand unvermittelt vervielfacht hat.

 

Das Dach der Tour ist heute die Bütschelegg, der Triangulationspunkt des Schweizerischen Koordinatennetzes zeigt exakt 1000 Meter über Meer. Ein Höhepunkt ist auch die Ausflugsbeiz. Gut bürgerliche Küche garantiert der Wirt

Seevaratnam Thekalolibawam oder kurz Kanet. Seit zehn Jahren treibt der umtriebige und äusserst gastfreundliche Tamile die Umsätze in die Höhe. Natürlich hat er auch ein paar Gerichte aus seiner ursprünglichen Heimat auf der Karte. Zur heutigen Tour passt aber das Cordon Bleu eventuell doch besser…

 

Bist du zuoberst, geht’s logischerweise mal runter, wie der Name verrät, steigt es erst von Nieder- nach Obermuhlern,– zum Glück zum letzten Mal -  wieder an.

 

Der letzte Abschnitt oberhalb Zimmerwald ist eine einzige Augenweide, Kühe klar, hat es auch, wenn denn nicht gerade das legendäre Tractor Pulling stattfindet. Für diesen Event rollen am ersten Juliwochenende überschwere Traktoren aus halb Europa auf den Längenberg. Dieses «maschinelle Armdrücken» lockt mittlerweile Tausende Freaks an, eine Stimmung zwischen Woodstock und BEA, mit Diesel- und Bratwurstschwaden, Helene Fischer, atemlos im Wettgesang mit enthusiastischen Live-Kommentatoren. Muesch es gseh ha….

 

Vom schönsten Schulhaus Wald über Englisberg – Kühlewil bis Kehrsatz geht’s genüsslich bergab. Zeit genug um zu überlegen, wie du nun noch die 3,3 Kilometer von Kehrsatz wieder zurück nach Wabern überwinden willst… mit dem Velo, der Postautolinie 340 oder der S3…

 

Und das alles einen Steinwurf weg von der Stadt Bern? Eben, sagte ichs doch!

 

Link zur Route: https://goo.gl/SLGu4V

***

Peter Marthaler (1951) hat das Sekundarlehrerpatent phil. II an der Universität Bern erworben, bevor er begann, als Journalist zu arbeiten. Er war unter anderem Berner Korrespondent für die Tagesschau des Schweizer Fernsehens. Danach war er als Kommunikationsberater und freier Journalist tätig, bevor er die Position des Head Corporate Communications bei Swiss International Airlines übernahm. In den Jahren 2005 bis 2015 leitete er die Unternehmenskommunikation bei Die Mobiliar. Heute ist er als freier Publizist tätig.

Seit über 10 Jahren ist Peter Marthaler Mitglied der Verwaltungsrates der Thömus AG.

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2 Schweizermeister-Titel fürs Thömus/RN Racing Team

25.06.2018

Was für eine Schweizermeisterschaft für das Thömus/RN Racing Team. Mathias Flückiger holt sich den Titel bei den Elite Männer während Alessandra Keller bei den U23 Frauen triumphiert. Kathrin Stirnemann als Vierte und Lukas Flückiger als Sechster vervollständigen das hervorragende Teamresultat.

Der Berner Mountainbiker Mathias Flückiger startete wie gewünscht ins Rennen um den Schweizermeister-Titel und gehörte jederzeit der Spitzengruppe an. Eine Gruppe, welche sich während dem Rennen immer wieder veränderte. Während Weltmeister Nino Schurter bereits in der zweiten Runde wegen einem technischen Defekt zurückfiel, konnten sich Altmeister Florian Vogel und Mathias Flückiger ganz vorne festsetzen. Und drei Runden vor Schluss sprengten sie die Spitzengruppe endgültig und führen als Duo dem Titelkampf entgegen. Da keiner der beiden eine entscheidende Attacke herausfahren konnte, kam es nach 1,5h Renndauer zum dramatischen Zielsprint. Und hier behielt Mathias Flückiger die Oberhand. Hauchdünn sicherte sich der Mountainbiker aus dem bernischen Leimiswil den ersten Elite Schweizermeister-Titel seiner Karriere. „Es war sehr hart heute. Der steile Aufstieg, der Wind. Ich bin sehr glücklich, dass es nun mal geklappt hat!“ freute sich Flückiger im Ziel und liess sich von seinen Fans feiern.

Sein Bruder Lukas Flückiger beendete die nationalen Titelkämpfe auf dem sechsten Platz.

Alessandra Keller
(Ennetbürgen/NW) und Sina Frei (Uetikon am See/ZH) lieferten sich im Rennen der U23 Frauen ein hartes Duell. Vom Startschuss an konnten sich die beiden stärksten U23 Fahrerinnen des Landes vom Rest des Feldes absetzen. Obwohl Alessandra Keller regelmässig im Aufstieg angriff, gelang es ihr nicht, sich entscheidend von Sina Frei abzusetzen. So gingen die beiden gemeinsam auf die sechste und letzte Runde. Und wieder versuchte es Keller im engen Aufstieg. Und dieses Mal konnte sie ein paar Meter zwischen sich und Frei legen. Die letzten Kraftreserven mobilisierend, pushte sich die junge Innerschweizerin dem Ziel entgegen. Und es sollte reichen. Keller durfte sich von den zahlreichen Zuschauern als neue Schweizermeisterin der Kategorie U23 feiern lassen. Für Keller ist es der erste Titel in der Kategorie U23. 2013 wurde sie in der Lenzerheide Schweizermeisterin bei den Juniorinnen. „Ich bin natürlich megahappy mit dem heutigen Tag. Das Rennen war aber brutal hart!“ freute sich die neue Schweizermeisterin im Ziel.

Mit dem undankbaren vierten Platz musste sich die Aargauerin Kathrin Stirnemann (Gränichen) zufrieden geben. Ab der dritten Runde fuhr sie hinter dem Spitzentrio ein einsames Rennen.

Copyright Fotos: Armin Küstenbrück / EGO-Promotion

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In 24h von Bern auf den Mont Ventoux

22.06.2018

Vom 30. Juni auf den 1. Juli unternehmen 180 Velofans ihr Abenteuer des Jahres. Von Bern geht es in 24 Stunden nonstop auf den Mont Ventoux in der Provence (Frankreich). Die rund 520km lange Strecke wird am Stück gefahren. Eine Herausforderung für Geist und Körper.

Vor zwei Jahren lancierte Thömus Veloshop die erste 24h-Tour. Damals ging es von Bern ins italienische Savona am Mittelmeer. Von der grossen Nachfrage überrollt, ging es sofort an die Planung von weiteren Herausforderung. So tastete man sich im letzten Jahr auf die Spuren der Tour de France heran und beendete die 24h-Tour beim Eiffelturm in Paris. Nun folgt das Husarenstück: es geht auf den Mont Ventoux.

Der Mont Ventoux galt den Kelten als heiliger Berg. Und auch für die Velofans aus der ganzen Welt ist der 1912m hohe Hügel in der Provence Kult. Seit 1951 ist der Mont Ventoux regelmässig im Streckenplan der Tour de France. Abgesehen von der enormen Steigung ist der Ventoux bei den Radrennfahrern vor allem wegen seiner kahlen Kuppe gefürchtet, auf der sie ungeschützt der Sommersonne und starken Winden ausgesetzt sein können.

Für die Teilnehmer der Thömus 24h-Tour kommt der Mont Ventoux am Schluss der Mission. „Wir werden gut 500 Kilometer in den Beinen haben und 18-20 Stunden unterwegs sein, wenn wir in Malaucéne den Mont Ventoux in Angriff nehmen. Die letzten 20 Kilometer werden auch zur Kopfsache!“, ist Initiator Thomas Binggeli von Thömus Veloshop überzeugt. Trotzdem werden rund 180 Personen den Trip mitmachen. Mehr als in den beiden Jahren zuvor. Die Teilnehmer sind in 10 Gruppen aufgeteilt und starten am Samstag zwischen 9 und 15 Uhr. Jede Gruppe wird durch 2-3 Helfer und einem Begleitfahrzeug betreut. „Wir sind schon ein halber Tour de France Tross, nur fahren wir eine längere Etappe als die Profis“, führt Binggeli aus. Die ersten Gruppen werden am Sonntag gegen 14 Uhr auf dem Mont Ventoux erwartet.

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Neue Freunde auf Strassen und Trails

15.05.2018

Gastbeitrag von Bendicht Luginbühl: Wir Velofahrer können dazulernen. Gestern noch waren die Autofahrer unsere härtesten Herausforderer. Heute sind es die motorisierten Elektro-Radler. Zeit für Klartext unter Velo-Freunden.

Das waren noch Zeiten. Jahre und Jahrzehnte pedalten wir alle nach denselben Spielregeln. Wer härter war als andere und bessere Beine hatte, sprintete am steilen Berner Aargauerstalden mit seinem Militärvelo schneller den Stutz hoch als all die anderen auf ihren Schaltvelos. Wer besser trainiert war, wuchtete sein Rennrad in unter 70 Sekunden vom Helvetiaplatz hinauf zum Thunplatz. Wer technisch besser drauf war, überfuhr die Traminseln fliegend seitwärts und nervte fahrspursperrende Zeitgenossen in ihren fetten Sports Utility Vans: Die Damen und Herren mussten warten. Wir hatten Vorfahrt, fast immer, auch bei Rotlicht.

Wer eleganter unterwegs war und gemütlicher, pedalte mit seinem Chörblivelo quer durch alle Fussgängerzonen. Fussgänger vergassen ihre Widerrede, weil der Fahrtwind die Oberschenkel der Ladies offenbarte und das war mit Schein Grund genug, ein Fahrverbot ohne Konsequenzen überrollen zu können. Tja, wir Radfahrer waren damals unter uns, geeint: Wir Velo, die andern nicht. Unsere grösste Herausforderung galt dem eigenen Fortkommen und dem Tret-Widerstand gegen die mächtigeren und die mächtigen Nutzer der Strassen: Die Automobilisten, die Busse, die Lastwagen, die Taxis. Radfahrer waren in einem Fluss unterwegs, auf gemeinsamen Spuren, in gemeinsamer Mission. Velo statt Auto. Das war sozusagen gestern…

Heute ist alles anders geworden. Da kommen noch Zeiten. Das elektrische sirren und schweben und speeden aufgekommen. Das Rückgrat der Velofahrenden mit Elektromotor ist steifer geworden, der Blick starrer. Die Dame im Strassenverkehrs-Signalanzug überholt den Rennradler mit grimmigem Blick. Ihr Tempo, aufwärts, beträgt an die 30 km/h. Ihre Sitzposition hoch aufgerichtet, stramm. Die Leuchtdioden leuchten, der Elektromotor zieht und zischt. Sie lässt den Muskel-Pedaleur ganz einfach stehen. Eine Elektro-Velofahrerin. Schnell, dezidiert, unnachgiebig.

Viel rascher als prognostiziert, setzen sich Elektrovelos und -mountainbikes breit durch. Von bereits hunderttausenden Exemplaren in der Schweiz ist die Rede. Im Süden Deutschlands sollen gar gegen eine Million neuer Elektro-Velos in den Verkehr gekommen sein. Dieses völlig neue Fahrgefühl, vorwärtsgetrieben und aufwärts gepeitscht vom Elektromotor, dieses Hoch, untrainiert schneller zu sein als langjährige Velo-Pendler. Dieses Gefühl der Überlegenheit, im langen Aufstieg zur Alp die Muskelbiker einfach stehen zu lassen mit dem E-Mountainbike und dem Ersatz-Akku im Rucksack. Ein schönes Gefühl für weniger trainierte Velofahrer.

Doch das sind die neuen Velo-Zeiten - und sie werden andauern. Also werden sich Muskelradler an die Motor-Velos gewöhnen, wie wir uns einst an die Autos, die Lastwagen, die Motorräder gewöhnt haben. Wir Velofahrer wissen seit jeher: Auf der Strasse gibt es mächtigere, schnellere Geräte. Wir wissen und wir sind stolz darauf: Nie wird es edlere Verkehrsteilnehmer geben als wir es sind, die lautlos Fortbewegten, die langsameren, die echten Muskel-Kraftler. Bloss, das Dilemma kriegen wir so nicht weg. Wir Lautlosen, die besseren Menschen? Die Elektroradler dafür die unökologischen Fräser, die Rücksichtslosen, die Energiefresser, die Blochers dieser Velowelt?

Sicher ist so viel: unter den Velofahrenden kommt es immer häufiger zu Rangeleien, zu gefährlichen Situationen, zu haarsträubenden Überholmanövern, zu Vollbremsungen, zu verbalen Auseinandersetzungen und zu Unfällen. Für alle, die mit dem Velo unterwegs sind, ist die Zeit zu handeln da. Beide Gruppen, beide Lager von Velofahrenden, die Muskelradler und die Motorradler müssen jetzt aktive werden, um weitere Vorschriften und Auflagen zu verhindern. Wir müssen ganz einfach Ansprüche stellen an uns selber und die jeweils andere Zielgruppe.  

Es ist an den Elektro-Velofahrern, ihre Überlegenheit unter den Velofahrenden weniger offensiv, weniger aggressiv auszukosten, weniger auf Power zu machen, weniger herumzumackern. Die E-Velofahrer können künftig defensiver fahren, Rücksicht nehmen, früher abbremsen, um Mütter und Väter auf Pedalvelos, mit Kindern in Kindersitzchen und in Kinderanhängern nicht zu erschrecken. E-Velofahrer müssen besser verstehen, dass ein Geschwindigkeits-Delta von 20-30 Stundenkilometern enorm bedrohlich wirken kann - für den langsamen Verkehrsteilnehmer. Wenn Elektrovelofahrer im Gegenwind ihre Überlegenheit auf der Strasse ausspielen, dann erschrecken alle andern Velofahrenden ganz bestimmt, denn sie können die schnellen Pacer nicht hören, sie sind plötzlich einfach da. Elektrovelofahrer fahren mit den neuen E-Bike-Generationen inzwischen so schnell wie Autos in Innenstädten. Diese elektrisch gepowerten Verkehrsteilnehmer haben aus Rücksicht auf die langsameren Velofahrer auch mal die Wahl, auf der Strasse auszuweichen, im motorisierten Verkehr mit zu schwimmen, statt auf den Fahrradstreifen mit forcierten Tempi die langsameren Artgenossen zu erschrecken und zu gefährden. Die lautlos bewegten Radfahrer müssen sich andererseits daran gewöhnen, dass neuerdings ein zusätzlicher, ein stärkerer Partner der eigenen Art am Verkehr teilnimmt… und wir alle haben die Gewissheit: Dies wird so bleiben. Die stärkeren unter uns, die schnelleren, die pressierten, die Elektro-Velofahrenden können zur Entspannung beitragen, indem sie sich daran erinnern, wie es früher einmal war, als sie selber noch keinen Booster am Rahmen hatten.

Es gibt gute Möglichkeiten, friedlich Elektro-Velo zu fahren: Rücksicht nehmen, umsichtig unterwegs sein, eine etwas langsamere Geschwindigkeit an neuralgischen Stellen, weniger Tretfrequenz aufbauen, weniger riskante Überholmanöver fahren. Den Vorsprung durch Technik so einsetzen, dass die anderen, die langsameren Velofahrer eine gute haben.

Die ohne Elektroantrieb, die ökologisch korrekteren unter den Velofahrenden, sollen nicht allzu sektiererisch auf ihrem elitären Ansatz beharren. Klar, wir alle wollen die besseren Menschen sein und wir alle müssen etwas machen, um die laufend wachsende Luftverschmutzung zu neutralisieren. Vor allem müssen wir heute einen Weg finden, unter Velofahrenden ein lockeres Miteinander zu definieren.

Vielleicht braucht es als Leitmotiv den guten alten Werbesong, der schon den Autofahrern derart gut geholfen hat, vom Gas zu gehen: «Slow down, take it easy». Wir alle fahren mit Velos, weil wir die Bewegung schätzen, die Einfachheit des Gefährts, seine Wendigkeit, die einfache Art, wie es zu parkieren, wegzupacken ist. Vermeiden wir den sich anbahnenden Stellvertreter-Krieg unter rechthaberischen Velofahrerinnen und überehrgeizigen Velofahrern.

Vergessen wir nicht. Die Fahrrad-Zukunft wird verhältnismässig besser werden, was den Verkehr anbetrifft: Radwege, Velo-Strassen, deutlich mehr Velos, markant mehr Elektrovelos. Selbstfahrende, automatisch rücksichtnehmende Autos in urbanen Zonen. Abgasfreie Busse, elektrisch betriebene Lieferwagen, weniger Lärm, Stress und Gestank. Da kommen gute Zeiten.
 

Vorausgesetzt, wir Freunde der lautlosen Fortbewegung lernen rasch, besser Rücksicht zu nehmen. Auf die schwächeren Velofahrer, auf die Velofahrer ohne Motor.

 

 

Der gebürtige Emmentaler Bendicht Luginbühl ist seit 2005 Geschäftsleiter und Partner des Beratungsunternehmens REPAPER AG für Informationsmanagement in BERN und ZÜRICH. Er verfügt über 16 Jahre operative Führungserfahrung in Medien- und Verlagsunternehmen und wurde für seine journalistischen Arbeiten mehrfach ausgezeichnet.

Luginbühl war Mitgründer und Geschäftsleitungsmitglied der Goldbach Group in Küsnacht. Als Programmchef des Radiosenders DRS3 war er Mitglied der Geschäftsleitung von Schweizer Radio DRS. Bendicht Luginbühl gründete mit dem Verleger Beat Curti das erste digitale Verlagsunternehmen der Schweiz, die
Swisscontent Corp. in Zürich und war deren erster CEO. Heute ist Luginbühl Partner und VR von Swisscontent.

Bendicht Luginbühl gehört zu den Mountainbike-Pionieren der Schweiz. Er gilt als Erfinder der faltbaren Velo-Transporttasche und ist Inhaber des Velo-Transportsystems TranZbag.com. Im TranZbag lassen sich Velos in praktisch allen öffentlichen Verkehrsmitteln Europas gratis befördern.

www.repaper.ch
www.swisscontent.ch
www.tranzbag.com

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THÖMUS ERÖFFNET POPUP STORE IN GSTAAD

26.03.2018

Der Berner Velohersteller Thömus ist seit 1991 Garant für innovative Fahrräder. Mit dem „Lightrider E1“ lancierte Thömus das vermutlich beste Elektro-Mountainbike der Welt. Und das ist ab 6. April auch im Berner Oberland zu haben: Thömus eröffnet einen PopUp Store in Gstaad.

Am 6. und 7. April feiert Velo-Unternehmer Thomas Binggeli die Eröffnung seines neusten Shops. Geschäftsführer wird der Gstaader Sportfachhändler David Schmid (Pure Snowboarding). Für die Beratung und den Verkauf sowie die Reparaturwerkstatt zeichnet sich der Einheimische Alex Raaflaub verantwortlich. Unterstützt werden die beiden dabei durch das bestehende Team der Pure Snowboard Shop GmbH.

Die Eröffnung wird mit Aktionen und einer kleinen Festwirtschaft gefeiert. Eingeladen sind alle Radsport-Freunde des Berner Oberlands.

Binggeli und Schmid verbindet die Liebe zum Saanenland. „Wir sind schon einige Zeit in Gstaad aktiv. Sei es an den tollen Events, mit verschiedenen Hotels oder in Zusammenarbeit mit Gstaad Tourismus. So mussten wir nicht lange überlegen, als David mit der Idee zu uns kam, zur Ergänzung seines Streetwear und Freestyle Angebots während der Sommerzeit einen Thömus PopUp Store zu lancieren!“, erklärt Thomas Binggeli.

Im Thömus PopUp Store Gstaad wird das ganze Sortiment von Thömus verfügbar sein. Egal, wie der Kunde seinen persönlichen Einsatzbereich definiert: Thömus bietet dank dem einmaligen Customaizing-System eine individuell abgestimmte Lösung. Trail, Strasse, Weltreise, Stadt oder Schulweg. Die Fahrräder von Thömus decken alle Segmente ab. Zudem werden in der eigenen Werkstatt Reparaturen aller Art sowie Service-Arbeiten ausgeführt. Und in er Bike-Vermietung können Tagesausflüger und Touristen die verschiedenen Bikes testen und für schöne Touren ausleihen.

Grösster Trend in der Fahrradbranche ist die Elektro-Mobilität. Und das passt hervorragend zu den Bedürfnissen des modernen Tourismus und der Region Gstaad. Der Lightrider E1 hat als vermutlich bestes Elektro-Mountainbike der Welt für grosse Schlagzeilen gesorgt und zahlreiche Tests und Awards gewonnen. Das Interesse ist ungebrochen. Immer mehr Menschen schätzen die vielen Vorteile und freuen sich an den neuen Horizonten, die ihnen dank E-Power aufgehen. Der E1 ermöglicht Paaren und generationenübergreifend ganzen Familien ein gemeinsames Erlebnis, weil alle gleich schnell fahren können.

Der Thömus PopUp Store hat während der Eröffnungstage am 6. April von 10 bis 19 Uhr und am 7. April von 10 bis 17 Uhr durchgehend geöffnet. Thömus Gründer Thomas Binggeli wird am Freitag die ganze Zeit am neuen Standort an der Umfahrungstrasse 11 in Gstaad vor Ort sein.

Weitere Auskünfte
- Thomas Binggeli, Inhaber Thömus AG, 031 848 22 21, [email protected]                                                 
- David Schmid, Inhaber Pure Snowboarding, 078 758 30 04, [email protected]

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THÖMUS geht mit drei Weltmeistern an den Start

10.01.2018

Die drei Mountainbike-Weltmeister Mathias Flückiger, Kathrin Stirnemann, Alessandra Keller und der Vize-Weltmeister Lukas Flückiger vom Team des früheren Weltmeisters Ralph Näf fahren die Saison 2018 auf Thömus Bikes. Velo-Pionier Thomas Binggeli springt in die Bresche und steigt als Bike-Sponsor ein. Geplant ist, falls weitere Partner dazu kommen, ein langfristiges Engagement bis zu den Olympischen Spielen 2020. Das Team bestreitet die Rennen unter dem Namen „Thömus/RN-Racing Team“.

Ralph Näf ist auf der Suche nach einem Partner für sein RN Racing Team fündig geworden. Lukas und Mathias Flückiger, Alessandra Keller und Kathrin Stirnemann fahren in der Saison 2018 auf Mountainbikes des Schweizer Veloherstellers Thömus. Die im bernischen Oberried ansässige Velo-Manufaktur produziert seit 1991 Hightech-Fahrräder für Gelände und Strasse, unter dem Leitmotiv «Hightech vom Bauernhof».

Eingefädelt wurde die Zusammenarbeit von René Walker. Walker sitzt einerseits als Marketingleiter in der Geschäftsleitung der Thömus AG und betreute andererseits Ralph Näf während seiner aktiven Karriere in Bezug auf die Organisation des Teams sowie PR- und Marketingthemen. 

Für den Velo-Pionier Thomas Binggeli ist die Unterstützung des Rennsports eine Herzensangelegenheit. Darum war für ihn klar, dass Thömus bei Ralph Näf’s Sponsorensuche einspringt und das Rennteam als Schweizer Unternehmen unterstützt. Seit der Firmengründung vor 27 Jahren, war Thömus immer eng mit dem Rennsport verbunden. „Wir sehen im sympathischen Rennteam ein grosses Potenzial und sind darum überzeugt, hinsichtlich der Olympischen Spiele 2020 weitere Sponsoren zu finden.“ Ausserdem erachtet Binggeli den Zeitpunkt für eine Kooperation mit einem Weltcup Team als ideal angesichts der im September 2018 in der Schweiz stattfindenden Mountainbike Weltmeisterschaften. „Mit dem Racing-Team gewinnen wir einen wichtigen Multiplikator für unsere Idee, den Radsport schweizweit in die Tiefe und in die Breite weiter zu entwickeln“, erklärt er das Engagement von Thömus. „Dadurch verstärken wir im Bereich der Produkteentwicklung auch die gute Zusammenarbeit mit Zulieferanten und Industriepartnern wie Shimano und Fox.“

Teambesitzer Ralph Näf sieht in der Schweizer Lösung viele Vorteile. „Thömus verfügt über enorm viel Velo-Knowhow und ist als KMU in der Lage, im persönlichen Dialog Entscheidungen zu fällen und rasch umzusetzen. Dadurch sind die Wege extrem kurz. Ausserdem verbindet mich eine langjährige Freundschaft zu René Walker, welcher bei Thömus ja selber als Teamchef den bisher einzigen Thömus-Weltcupsieg mitverantwortet hat und der mit seinem grossartigen Engagement für den Schweizer Bikesport (u.A. OK Präsident MTB Europameisterschaft 2013) über ein riesiges Knowhow und Netzwerk verfügt.

Besiegelt ist die Partnerschaft für 2018. Werden weitere Partner gefunden, planen Thomas Binggeli und Ralph Näf eine Verlängerung bis ins Olympiajahr 2020 in Tokio. Für die Fahrer gilt es nun, auf die Saison 2018 zu fokussieren. Höhepunkt: die WM im eigenen Land, im September auf der Lenzerheide.

Die Rennfahrer freuen sich auf die neue Partnerschaft. Für die Flückiger-Brüder Lukas und Mathias ist Bike-Produzent Thömus kein Unbekannter. „Über den Kanton Bern hinaus ist die Marke Thömus bekannt und steht für innovative Lösungen rund ums Velofahren!“, freut sich Mathias Flückiger.

Lukas Flückiger ist auf die Saison 2018 hin neu zum Team gestossen. Wieder mit seinem Bruder fahren zu können, sieht der ältere der beiden Flückiger Brüder als Vorteil. „Ich freue mich sehr auf die neue Saison. Der Wechsel in ein mir bekanntes Umfeld tut gut und motiviert für die kommende Saison.“

Mit der eigenen Schweizer Produktion und Qualität stellt Thömus dem Rennteam das passende Material zur Verfügung. Das Team wird die Rennen auf den Thömus-Modellen Lightrider (Fullsuspension) und Tomcat (Hardtail) bestreiten. Weitere Hauptpartner vom Thömus/RN-Racing Team sind der Komponentenhersteller Shimano, das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG sowie die Orthopädie St. Gallen.

Das erste Mountainbike-Rennen bestreitet das neue Team bereits Mitte März beim Weltcup im südafrikanischen Stellenbosch, bevor es am 8. April 2018 in Tamaro beim Swiss Bike Cup zum ersten Einsatz auf heimischem Boden kommt. Lukas Flückiger startet am 14. Januar bei der Radquer-Schweizermeisterschaft in Steinmaur zum ersten Mal in den neuen Farben.

Infos: René Walker - 079 352 88 37 / [email protected]

Medienmitteilung als PDF

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Marc Stutzmann holt SM-Silber

26.08.2017

Im Rahmen des Nationalpark Bike Marathon wurde die Marathon Schweizermeisterschaft ausgetragen. Marc Stutzmann wurde Zweiter und sicherte sich somit die Silber-Medaille. Fünfter wurde Andreas Moser. Mit zwei Teamfahrern in den Top 5 war es die erfolgreichste Marathon Schweizermeisterschaft des Thömus Racing Teams.
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Erfolgreiches Velo-Abenteuer nach Paris

22.08.2017

Letztes Jahr fuhr die Thömus Community von Bern ans Mittelmeer. Dieses Jahr gings von Bundesstadt zu Hauptstadt, von Bern nach Paris. Ein Tross von 170 Personen fuhr die rund 600 Kilometer in 24 Stunden - nonstop!

Was für ein Velo-Abenteuer. Von Bern nach Paris. Fast 600 Kilometer. Nonstop!

Am 19./20. August 2017 war es soweit. 10 Gruppen starteten am Samstag in Abständen von je 30 Minuten auf die Tour. Jeweils eskortiert durch ein Begleitfahrzeug, ausgerüstet mit Ersatz-Velo, Ersatz-Material, Flickzeug, Verpflegung, Bekleidung und Massageprodukte. Das Wetter spielte perfekt mit und liess die Teilnehmer ohne Regen in die französische Hauptstadt fahren. Jeweils in Abständen von gut 6 Stunden gab's einen grossen Verpflegungsposten wo die Mahlzeiten frisch zubereitet wurden.

In Paris war das Ziel direkt an der Seine beim Eiffelturm. Nach der Ankunft ging's aufs Partyboot wo die Leistung jedes einzelnen gefeiert wurde!

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Andreas Moser fährt neu für Thömus Veloshop

06.01.2017

Der Oberaargauer Andreas Moser (33, Madiswil) wechselt per 1. Januar 2017 ins Thömus Racing Team. Moser fuhr die letzten Jahre als Einzelfahrer. Er wird 2017 auf die Disziplinen Radquer und Mountainbike Marathon setzen.

Mit Andreas Moser wechselt ein erfolgreicher Radquer- und MTB Marathon Spezialist ins Thömus Racing Team. Moser, der seit 2003 im Radzirkus aktiv ist, hat einige Siege und Podestplätze vorzuweisen. 2016 feierte er in Mettmenstetten seinen ersten Sieg in der Elite-Kategorie im Radquer. Im Trikot von Thömus Veloshop fährt er ab 1. Janur 2017. Mit den Bikes von Thömus Veloshop ist er schon seit 2 Monaten unterwegs. Als Testpilot hat er den neuen Sliker X, das Cyclocross-Modell des Schweizer Veloherstellers, getestet.

Moser engagiert sich auch als Funktionär im Radsport. Als OK-Präsident des Flückiger Cross in Madiswil amtet er seit der Premiere 2012 in dieser Funktion. Und tritt dabei selbstverständlich auch selber in die Pedale.

Moser freut sich sehr auf die kommende Saison und zeigt sich vor allem dankbar über den tollen Support. „Es freut mich sehr, dass ich in einem Berner Team untergekommen bin. Die Marke Thömus steht für innovative und hochwertige Produkte und ist in der Szene bekannt für verrückte Ideen und zuverlässige Arbeit.“

 

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Radprofi Marcel wechselt zu Thömus

24.11.2016

Der Berner Rennvelo-Profi Marcel Wyss (Münsingen, 30) beendet per Ende Jahr seine Karriere als Profisportler. Er wechselt als Product & Sales Manager zum Berner Velohersteller Thömus.

Wyss war 8 Jahre als Profi dabei, seit 2009 auf höchstem Niveau und fuhr zuletzt für das Schweizer IAM Cycling Strassenteam. Er bestritt die grossen Klassiker wie die Tour de France, den Giro d’Italia oder die Vuelta in Spanien. Insgesamt fuhr er 300‘000 Kilometer (fast 7,5x um die Erde) mit insgesamt 5 Millionen Höhenmeter.

Die Sportkarriere von Marcel Wyss begann 1992 als Bambini bei den SCL Tigers in Langnau. Der gebürtige Emmentaler realisierte aber bald, dass die glatte Spielfläche nicht sein Ding ist. Als Schüler ging er so zum Velo Club Bärau und bestritt die ersten Rennvelo-Rennen. Mit 15 Jahren wurde er Kantonalmeister. Der erste grosse Erfolg. Im Team Schumacher feierte er dann als Junior den Schweizermeister-Titel. Weitere Stationen in seiner Karriere waren die Teams Fidibc.com, Saunier Duval, Atlas, Cervélo, Geox-TMC und NetApp. 2013 folgte der Wechsel ins IAM Cycling Team.

Per 1. Januar beendet Wyss nun seine Karriere als Profisportler. Er bleibt dem Radsport aber weiterhin erhalten. Beim Berner Velohersteller Thömus hat er eine Anstellung im Produktmanagement und Verkauf gefunden. Er wird für die Weiterentwicklung der Rennvelos und die Betreuung der Rennvelo-Kunden zuständig sein und so sein riesiges Wissen aus fast 20 Jahren Radsport weitergeben.

„Ich freue mich extrem auf die Herausforderung und bin Thomas Binggeli dankbar, dass er mir diesen reibungslosen Übergang vom Spitzensport in die Velobranche ermöglicht.“, zeigt sich Marcel Wyss sehr motiviert. Und auch für den Berner Kult-Veloshop ist der Zuzug von Wyss ein Glücksfall. „In den letzten Jahren erlebten wir einen regelrechten Boom im Rennvelo-Bereich. Zuletzt fuhren wir mit 130 Personen in 24 Stunden von Bern ans Mittelmeer. Mit Marcel werden wir diesen Bereich weiter ausbauen können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“, erklärt Thömus CEO Thomas Binggeli zufrieden.

 

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Velokanton Bern stärken: Neue Partnerschaft Be! Tourismus AG und Thömus

18.10.2016

Die BE! Tourismus AG geht eine strategische Partnerschaft mit der Schweizer Veloherstellerin Thömus AG ein. Mit einer Reihe gezielter Massnahmen soll den Gästen die vielfältigen Möglichkeiten auf zwei Rädern aufgezeigt und der Stellenwert von Bern als Velokanton nachhaltig gesteigert werden. Der Besuch der Tour de France in diesem Sommer hat einmal mehr zutage gebracht, dass Bern das Potenzial zum populären Velokanton hat.

Die Möglichkeiten für Gäste aus dem In- und Ausland sind vielfältig: Ob pfeilschnell mit dem Rennvelo am Pass, dem Mountainbike auf einem spektakulären Single-Trail oder dem E-Bike geniessend durch die Stadt – das Fahrrad ist in Bern das ideale Fortbewegungsmittel und Sportgerät. Um diese Vielseitigkeit des Kantons bekannter zu machen, spannen mit der BE! Tourismus AG und Thömus ab sofort zwei Berner Originale zusammen. Die Lancierung der Partnerschaft wurde im Vorfeld des traditionellen Thömus-Rampenverkaufs in Oberried bekannt gegeben.

Vorhandenes Potenzial ausschöpfen
«Durch die Partnerschaft mit Thömus und einer klaren Positionierung soll Bern als Velokanton gefördert werden», erklärt Harry John, Direktor der BE! Tourismus AG. «Die Tour de France war das erfolgreiche Training; nun wollen wir die dort erworbenen Erkenntnisse nutzen und weiterentwickeln.» Ziel ist es, die Vielfalt des Kantons Bern aufzuzeigen und das vorhandene Potenzial schnellstmöglich auszuschöpfen. Dazu sollen insbesondere die beiden populären Segmente Rennvelo und Mountainbike aktiv bearbeitet sowie der Schweizer Markt nachhaltig beworben werden.

Win-Win-Situation für alle Beteiligten
«Zu einer Partnerschaft mit Thömus haben wir uns entschieden, um vom langjährigen Know-how eines Pioniers „Made in Bern“ profitieren und bei den verschiedenen gemeinsamen Massnahmen maximale Qualität bieten zu können», erläutert Harry John weiter. Thömus-Gründer Thomas Binggeli ergänzt: «Die Kooperation ist eine Win-Win-Situation für beide Parteien. Unsere gemeinsame Vision ist klar: Wir wollen den Besuchern ein einzigartiges Velo-Erlebnis im Kanton Bern ermöglichen.»

Velo-Events und ein gemeinsames Trikot
Die Partnerschaft wird in den kommenden Jahren mit Online- und Print-Kampagnen in der ganzen Schweiz sichtbar. Als Herzstück der Zusammenarbeit werden gemeinsame Massnahmen ins Leben gerufen, die von abwechslungsreichen Top-Touren, Velo-Events und Messeauftritten flankiert werden. Zudem sind Fach- und Blogartikel sowie eine Bloggerreise mit Velojournalisten und Nicht-Veloprofis geplant. Mit einem gemeinsamen Velo-Trikot wurde bereits ein erstes partnerschaftliches Produkt lanciert, weitere Aktivitäten werden gemeinsam geplant und umgesetzt.

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Sepp Freiburghaus beendet Mountainbike Karriere

08.06.2016

Der Berner Mountainbiker Sepp Freiburghaus (29, Neuenegg) beendet per sofort seine Karriere als Elitesportler. Freiburghaus gewann 2012 den Weltcup in Nove Mesto (CZE) und sicherte sich an der MTB Europameisterschaft in Bern 2013 die Bronze-Medaille. Freiburghaus widmet sich Beruf und Weiterbildung.

Spitzensport versus Beruf
Der Grund für den Rücktritt liegt im Konflikt zwischen Spitzensport, Beruf und Ausbildung. Als Halbprofi arbeitet Freiburghaus Teilzeit als Stromer. Nun hat er noch eine Weiterbildung zum Techniker Telekommunikation begonnen. Da bleibt wenig Zeit für Training und Regeneration. Der Versuch das Teilzeitpensum als Stromer mittels Sponsoren aufzufüllen scheiterte. „Ich hatte eine unglaublich schöne Zeit als Rennfahrer!“, fasst Freiburghaus seine erfolgreiche Karriere zusammen. Mit dem Sieg in Nove Mesto reiht sich Freiburghaus in den kleinen Kreis der Weltcupsieger ein. Aufgebote für die Nationalmannschaft, die Teilnahmen an zahlreichen Welt- und Europameisterschaften, die Bronze-Medaille an der Heim EM in Bern, drei Vize-Schweizermeister-Titel (MTB und Zeitfahren Strasse) sowie etliche Siege und Podestplätze an internationalen und nationalen Mountainbike-Rennen runden das Palmarès von Freiburghaus ab.

Dem Mountainbike Sport weiterhin eng verbunden
Trotz des Rücktritts, zieht sich Freiburghaus nicht ganz aus dem Mountainbikesport zurück. „Dieser Sport hat mir viel gegeben. Er ist ein wichtiger und grosser Teil meines Lebens, eine tiefe Passion“. Er wird als Berater im Produktmanagement bei Thömus agieren und an Events als VIP-Betreuer CEO’s und Topmanager in die Geheimnisse des Mountainbike Sports einführen. „Ich freue mich auf diese Zukunft. Mal nicht trainieren zu müssen sondern einfach biken zu gehen!“, fasst Freiburghaus zusammen.

Marc Stutzmann wird neuer Teamleader
Das Thömus Racing Team verstärkt sich nach dem Abgang des langjährigen Captains mit Marc Stutzmann (25, Rüfenacht). Er wird die junge Berner Mannschaft neu als Teamleader anführen. Dem Thömus Racing Team gehören noch Maja Rothweiler (Moosseedorf), Flurina Glaus (Gümligen), Romaine Wenger (Ernen), Pascal Nay (Zizers), Stefan Vögeli (Beckenried) und Christian Biffiger (Glis) an.

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